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Kapitalströmung

Kapitalströmung - der Titel der Pilotausstellung der Tübinger Kunsthalle. Was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Passanten aus der Tübinger Altstadt teilen ihre Vorstellungen dazu.

"Oh, da fragt ihr aber die Falsche", "hm... da kenne ich mich nicht aus...". Das sind häufige Reaktionen auf die Frage nach einer spontanen Assoziation zu dem Begriff "Kapitalströme". Dabei bleibt ganz offen, worum es hier eigentlich geht. Der Begriff ist sehr abstrakt und lässt Raum für Fantasie.

Fantasie und Kreativität beweisen die 13 Künstler, die ihre Werke in der aktuellen Ausstellung in der Kunsthalle präsentieren. Diese wurde nach langer Sanierungszeit am 11. März neu eröffnet. Die Werke sind wie Metaphern, Bilder, Ideen und Assoziationen. Inspiriert durch Menschenströme, Touristen wie Flüchtlinge, durch aktuelle politische Themen, sowie die kapitlismuskritischen Theorien von Karl Marx.

Was genau unter Kapitalströmen verstanden wird liegt im Auge des Betrachters. Ein neues Auto, eine neue Wohnung, das sind sehr positive Ideen. Andere Befragte, werfen einen sehr kritischen Blick auf das Thema. Überfluss auf Kosten Anderer wird angeprangert. Gedanken wie "Geld verdirbt den Menschen", bis hin zur Aussage "Reichtum ist negativ" wurden mit uns geteilt.

Die Ausstellung ist auch der Einstand des neuen künstlerischen Vorstands und Kurators der Kunsthalle Tübingen Holger Kube Ventura. Am 20.02. war er zu Gast im Lokalmagazin.


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Kapitalstroemung.mp3





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