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AKTUELL 21.02.2017
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Sakine Esen Yilmaz :: Geflüchtet aus der Türkei

Der türkischen Gewerkschafterin Sakine Esen Yilmaz drohen in der Türkei 22 Jahre haft, weil sie sich gewerkschaftlich engagiert und für mehr Bildung für Mädchen, für Frauenrechte und für muttersprachlichen Unterricht für die kurdische Bevölkerung eingesetzt hat.

Sakine Esen Yilmaz war in der Türkei schon mehrfach wegen ihrer gewerkschaftlichen Arbeit im Gefängnis und ihr drohten jetzt 22 Jahre Haft, wenn sie nicht nach Deutschland gefüchtet wäre.

Als Generalsekretärin der türkischen Bildungsgewerkschaft „Egitim Sem“ setzte sie sich für wissenschaftliche, laizistische, kostenlose und demokratische Bildung ein, für das Recht auf Unterricht in der Muttersprache (der kurdischen Minderheit) und für Frauenrechte.

All das reicht in der Türkei für Reppression und Verfolgung. Das hat weitreichende Folgen für den Bildungsbreich, kritisch denkende Akademiker sind weitestgehend entfernt, das Erziehungssystem ist einseitig auf den türkischen Nationalismus und Islamismus ausgerichtet.


Audio

Download (29,5 MB)
Sakine_Esen_Yilmaz.mp3





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