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Das letzte Einhorn

Die Theatergruppe Scenario bringt "Das letzte Einhorn" auf die Bühne der Alten Anatomie und erzählt in der eigenen Theaterfassung eine Geschichte voller Magie, Humor und Melancholie.

Thomas Rösner hat den Zeichentrickfilm "Das letzte Einhorn" als Kind sicher 20 Mal gesehen und als Erwachsener festgestellt, dass er immer noch zu dem Stoff stehen kann. Auf der Suche nach einem neuen Stück für die Theatergruppe Scenario kam das Einhorn als Schnapsidee auf die Vorschlagliste und stieß trotz der eigentlich uninszenierbaren Geschichte auf extreme Begeisterung.

Alle weiblichen Mitglieder wollten sofort die Rolle des Einhorns übernehmen, Eva hat sie schließlich bekommen, sich quasi im Messerkampf durchgesetzt. Doch zunächst musste Regisseur Thomas auf der Grundlage des Romans von Peter S. Beagle aus dem Jahr 1968 eine eigene Theaterfassung schreiben. 

Seine Ambitionen ließen das Stück zu einer aufwendigen Inszenierung werden, bei der das Scenario-Team mal "so richtig auf die Kacke hauen muss." Livemusik, Magie und Tanz, ein echtes Bühnenbild und selbstgenähte Kostüme zeugen vom gewaltigen Aufwand.

Eva versuchte anfangs krampfhaft das klischeehaft Glitzerige auszublenden, sie unterschätzte die Herausforderung, ein Einhorn zu spielen, eine nicht menschliche Kreatur. Sie spielte das Klischee herunter und entwickelte langsam ein normales Verhältnis zu ihrer Rolle als Fabelwesen und natürliche Majestät, das eben Regenbogen pupst.

"Das letzte Einhorn" läuft vom 1.-5. Februar um 20 Uhr in der Alten Anatomie.


Audio

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das_letzte_einhorn.mp3





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