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Barbara Herold: "Die Töchter des Jihad"

Regisseurin Barbara Herold spricht über ihre szenisch-dokumentarische Collage "Die Töchter des Jihad", die am Donnerstag, in Reutlingen mit dem Theater Die Tonne Premiere feiert.

Was bewegt junge Frauen dazu, ihr sicheres Umfeld in Europa zu verlassen, um nach Syrien zu reisen und dort mit IS-Kämpfern ein gottesfürchtiges Leben zu führen? Laut Barbara Herold liegt dies unter anderem darin ebgründet, dass diese junge Frauen ein Hintergrund von Ausgrenzung und Nicht-angenommen-werden eint.

Sie sehnen sich nach einer "Famile" und danach, Teil einer ganz großen Sache zu sein. Seit 2014 recherchierte Barbara Herold in den unterschiedlichsten Medien, darunter auch hauptsächlich soziale Netzwerke, in denen diese Frauen auch selbst viel unterwegs sind.

Unter Zuhilfenahme von collagiertem Material wird hier eine Beispiels-Biographie gezeichnet, wie sie von der Anwerbung bis zur Abreise tatsächlich stattfinden könnte. Auf einem zerfetzten Orientteppich erleben zwei Frauen und ein Mann den Weg der Indoktrinierung und dies auf eine Weise, dass einem leider manchmal "das Lachen im Hals stecken bleibt".

 "Die Töchter des Jihad" eine szenisch-dokumentarische Collage
Premiere am 13.10.2016 / Planie 22


Audio

Download (6,26 MB)
Interview_Barbara_Herold_Die_Toechter_des_Jihad.mp3





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