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ZwischenWelten :: Wie Krieg Kinder zeichnet

"ZwischenWelten - wie Krieg Kinder zeichnet" heißt der Dokumentarfilm über drei geflüchtete Kinder und ihre Erfahrungen im Herkunftsland, auf der Flucht und schließlich in Deutschland.

Benjamin Dornis, Nadja Büchler und Nicole Rieber haben den Film "ZwischenWelten - wie Krieg Kinder zeichnet" als Masterarbeit ihres Studiums der Medienwissenschaften an der Uni Tübingen gedreht.

Ihre Motivation war, den vielen Kindern eine Stimme zu geben, die sonst häufig als stumme Augen das Elend der Flucht illustrieren. Die Suche nach Protagonisten gestaltete sich allerdings ziemlich schwierig, da viele Familien zum einen Vorbehalte vor einer Inszenierung hatten oder die Angst um noch im Kriegsgebiet verbliebene Familienmitglieder dem Filmprojekt im Wege stand.

Schließlich haben sie doch drei Jungs für sich gewinnen können, Ramin aus Afghanistan und die beiden Brüder Abdullah und Ibrahim aus dem Libanon. Das Filmteam nahm sich sehr viel Zeit für die Kinder, in der Phase des Kennenlernens gewannen sie das Vertrauen durch gemeinsame Ausflüge.

Erst nach und nach gewöhnten sich die Jungs an die Kamera, öffneten sich und erzählten in Interviews viele sehr persönliche und auch schmerzhafte Erinnerungen aus dem noch jungen, aber schon sehr bewegten Leben.

Aktuell liegt der Film bei diversen Sendern für eine mögliche TV-Verwertung, er soll bei Filmfestivals laufen und das Team würde den Film als DVD sehr gerne im Bildungskontext über Kreismedienzentren an Schulen sehen.

Die nächste öffentliche Aufführung ist am 27. Juli um 20 Uhr im Kino Waldhorn in Rottenburg.


Audio

Download (65,56 MB)
zwischenwelten_interview.mp3





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