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"A Muggaseggele" #4: Spartipps für Schwaben, 'Neigschmeckte und Nicht-Schwaben

Eines der bekanntesten Vorurteile über Schwaben dürfte ihre sorgfältige Sparsamkeit sein. Dabei kann auch ein Nicht-Schwabe mit den "richtigen Tipps" das Sparen lernen.

Ratgeber gibt es mindestens genauso viele wie es Themen gibt, zu denen man Ratschläge geben und schreiben kann. Doch wer könnte besser einen Ratgeber über das Sparen schreiben, als ein Schwabe? In diesem Fall sind es sogar zwei: Bernhard Finkbeiner und Hans-Jörg Brekle. Die beiden Schwaben erstellten unter anderem die Webseite "Frag Mutti", auf denen sie und Ihre Fans neben vielen anderen Tipps für den Alltag auch Spartipps posten. Die Tipps sind mal nützlich, mal schlau - aber auch mal witzig und völlig absurd. Aus all diesen Tipps pickten sich Finkebeiner und Brekle die "Besten" heraus und veröffentlichten 2008 den Ratgeber "Frag Mutti - Das Sparbuch. Clever Sparen mit den Machern von "Frag Mutti"". Dem jeweiligen Tipp folgt immer eine Liste ausgewählter Nutzerkommentare zu eben besagtem Tipp. Aus diesen Tipps hat sich Dunja die - ihrer Meinung nach - nützlichsten Tipps für den Alltag herausgepickt und in einem neuen "Muggaseggele" verpackt.

Einer dieser Tipps zum Beispiel weist darauf hin, dass ein Lohnsteuerhilfeverein günstiger ist, als ein Steuerberater - und trotzdem beim Ausfüllen der Einkommenssteuererklärung helfen können. Auf diesen Tipp ergänzt dann ein Nutzer, dass man sich alternativ auch ein Programm dafür kaufen kann und das genauso weiterhelfe. Es gibt aber auch Tipps zum intelligenten und spritsparenden Autofahren. An einer roten Ampel empfiehlt es sich, den Motor gleich auszuschalten. Und wer mit mehr als 130 km/h über die Autobahn oder Bundesstraße heizt, kann sein Geld genauso gut von Hand verbrennen. Extra Strom lasse sich auch beim Kühlschrank einsparen: Einfach die Leerräume mit Wasserflaschen füllen. Der Grund: Wasser ist ein guter Wärme- (bzw. Kälte-)Speicher. Allerdings gibt es auch ganz skurrile Tipps, wie z.B. mit einer Eieruhr Duschen zu gehen. Die Eieruhr wird z.B. auf 5min gestellt und bevor die Uhr abgelaufen ist, sollte man fertig mit dem Duschen sein. Beinahe brutal hingegen wirkt der Tipp, mit dem man sich nerfige Call-Center Anrufe vom Hals halten kann: Mit einer Trillerpfeife einfach kräftig in den Hörer pfeifen. Abgesehen von entrüsteten Bemerkungen, wie man das den Menschen in den Call-Centern antun könne (schließlich seien auch das nur Menschen, die Ihre Arbeit verrichten),  bemerkt ein Nutzer, dass die meisten Call-Center Headsets benutzen, die bestimmte Frequenzen einfach blocken und gar nicht erst zum Anrufer durchlassen. (Kleiner Hinweis: Dieser Tipp wurde nicht für den beitrag ausgewählt, sondern einfach nur zu Anschauungszwecken und der Vollständigkeit halber erwähnt. Bitte nicht nachmachen!)

Doch auch während des Praktikums hat Dunja einiges an Spartipps mitbekommen. Einseitig bedrucktes Papier wird in der Wüsten Welle zum Beispiel nicht einfach weggeschmissen, sondern als Notiz- und Schmierpapier weiterbenutzt. Ansonsten sollte man sich bemühen, das Papier beidseitig zu bedrucken. In ihrem Auslandssemester in Polen hingegen hat Dunja von einem etwas anderen Allheilmittel erfahren, das gegen die meisten Krankheiten und WehWehchen helfen soll: Ein Wodka-Shot mit ganz viel Pfeffer.


Audio

A Muggaseggele -#4: Spartipps

Download (8,63 MB)
Muggaseggele-4_Spartipps_Abmischung.mp3





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