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Michael Hanisch vom Zimmertheater: Die Akte Auguste D.

Der Dramaturg und stellvertretender Intendant des Zimmertheaters in Tübingen erzählt von einem Stück über den Entdecker und Namensgeber der Alzheimer-Krankheit und seine erste Patientin.

 
 

Alois Alzheimer hat am 19. Dezember seinen 100. Todestag. Der Psychiater und Neuropathologe ist der klinische Entdecker der später nach ihm benannten Krankheit (ist das schmeichelnd?). Auguste Deter war seine erste Patientin, anhand der er die Krankheit protokollierte. Vor nicht allzu langer Zeit sind die Original-Protokolle wiederentdeckt worden und werden nun in einer szenischen Lesung im Umfeld der Tübinger Uniklinik aufgeführt.

Michael Hanisch sprach mit uns über die Inszenierung, die Greifbarkeit und die gesellschaftliche Bedeutung der Krankheit, vor allem aber über ihren Entdecker und seine einfühlsame Therapiemethodik, zu einer Zeit, in der die Institution noch "Irrenanstalt" geheißen hat.

Die Premiere des Stücks ist am Samstag, den 19.12. im Hörsaal der Uniklinik. Am 07.01. wird das Stück im Zimmertheater aufgeführt und am 07.03 noch einmal im Hörsaal der Psychatrie.

 

Audio

Michael Hanisch - Die Akte Auguste D. - Kurzfassung Gespräch

Download (10,06 MB)
Michael_Hanisch_-_Die_Akte_Auguste_D_-_Kurzfassung_Gespraech.mp3


Michael Hanisch - Die Akte Auguste D. - Langfassung Gespäch

Download (45,22 MB)
Michael_Hanisch_-_Die_Akte_Auguste_D_-_Langfassung_Gespraech.mp3





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