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22. CineLatino – 12. CineEspañol

Paolo de Cavalho, Kathrin Frenz und Pola Hahn machten neugierig auf das spannende Programm vom 15. bis zum 22. April 2015.

Paolo de Cavalho, der künstlerische Leiter des Festivals, ist als profunder Kenner der lateinamerikanischen und spanischen Filmlandschaft auch ein gefragter Berater für bekannte Filmfestivals, trotzdem diskutiert er alle Entscheidungen mit seinem Team. Bei der Wahl des Eröffnungsfilm waren sich die drei aber schnell einig: „Conducta“, zeigt nicht nur eindrücklich die Situation eines Jungen im kubanischen Bildungssystem, er begeistert auch mit einer couragierten Filmheldin, einer Lehrerin, wie sie das Team auch selber gerne gehabt hätte. „Conducta“ erhielt beim Havanna Filmfestival den Preis als bester Film.

Auch beim Tübinger Filmfest gibt es einen Preis zu gewinnen – und über den entscheiden die ZuschauerInnen: 8 Filme treten an für den 11. Publikumspreis “Premio del Publico Vivat Lingua!“

Der Fokus des diesjährigen Cine Latino liegt auf den Andenländern, besonderes Augenmerk gilt dabei Bolivien. Die Filme bieten dabei einen umfassenden Blick: die Vergangenheit wird ebenso dokumentiert wie die verschiedenen Landschaften, ihre Menschen und deren Lebenssituation.

Das Cine Espanol ist in diesem Jahr geprägt von der Auseinandersetzung mit der Finanzkrise Spaniens. Dabei kann es durchaus skurril zugehen – in „Murieron por encima de sus posibilidades“ beschließen fünf Insassen einer Irrenanstalt, den Direktor der Zentralbank zu entführen: er soll den Zustand vor der Krise wieder herstellen.

Pola Hahn ist unter anderem für die Gäste zuständig – und dabei hat sie schon einige Überraschungen erlebt. Während die einen absagen, haben andere unerwartet doch Zeit für Tübingen. Letzteres beschert den Zuschauern beispielsweise ein Treffen mit Enrica Pérez, der Regisseurin des Filmes „Climas“, der drei Frauen in unterschiedlichen Alterstufen, unterschiedlichen Lebenssituationen und unterschiedlichen Landschaften zeigt – ein sicherlich sehr spannendes filmisches Experiment. Der Regisseur Jordi Morató steht am 21.4. von 16:00 bis 18:00 im Brechttbau der Uni Tübingen zu einem Werkstattgespräch zur Verfügung.

Für das Rahmenprogramm hat sich das Team für dieses Jahr erstmals etwas ganz Besonders einfallen lassen: den OPEN FESTIVAL SPACE am 16. und 17. April in der Haaggasse mit Mittagstisch, Snacks, Getränken, Infos – und kostenlosem Open Air Kino!

Erwähnen sollte man vielleicht auch die Party im Epplehaus, wie immer in Kooperation mit unserem Freien Radio Wüsten Welle.

Kathrin Frenz verriet uns den Liebling des PraktikantInnen-Teams: „La maniobra de Heimlich“ sorgt da immer wieder für fröhliches Gelächter. Ihr selbst gefällt auch der Film „Gente de bien“ aufgrund seiner feinsinnigen Darstellung sozialer Unterschiede. Oder wie wäre es mit „Los colonieros“, der Dokumentarfilm über die Nachkommen der badischen Einwanderer, die 1843 in Venezuela eine deutsche Siedlung gründeten?

 

Aber am besten findet Ihr Euren Lieblingsfilm selbst heraus: weitere Informationen gibt es: da.

Und hier ist das Interview zum Nachhören:

 

 

 


Audio

Festivalstadt Tübingen

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Cine_Latino_Umfrage_fertig.mp3


Ein kurzer BLick hinter die Kulissen

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CL_Vorstellung_Gaeste.mp3


Ein spannendes Programm

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Cine_Latino_Programm.mp3



Sendetermine

Lokalmagazin

10.04.2015 11 Uhr



Bilder





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