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Nachrichten vom 18.07.2014

Jugendcafé im Weindepot

Das Jacques´ Weindepot in der Europastraße 17 soll bald als Jugendcafé dienen, so zumindest wünscht es sich der Jugendgemeinderat. Die Lage wäre ideal, neben den Gymnasien in der Uhlandstraße und direkt beim Hauptbahnhof. Ein Ausschuss beauftragte bereits das Tübinger Architekturbüro Schlier mit der Planung, aber auch die Jugendlichen sollen helfen ihr Konzept mitzuentwickeln. Da das Projekt noch in den Kinderschuhen steckt, gibt es noch viele offene Fragen. Unter anderem wurde erwägt, das künftige Café abends auch als Kneipendisko zu nutzen.

Mach Schule

„Wir glauben nicht an Unterschiede, sondern an Gemeinsamkeiten,“ so lautet die Devise des neu-gegründeteten Vereins „Mach Schule.“ Gemeinsam sollen Arbeitsgemeinschaften schulübergreifend organisiert werden, um bei Tübinger Schülern aller Schulformen die „Neugier aufs Ausprobieren zu wecken,“ so sagt der Vorsitzende Sadi Kurt. Das Zusatzangebot umfasst unter anderem eine Debattier- und eine "Experimentieren in der Natur"-AG. Hierbei wird der 23-jährige Rhetorik- und Politikstudent unterstützt durch sieben andere Studierende. Weitere Informationen zum Projekt finden sich im Netz unter www.machschule.org

Viertel vor,

so heißt der neue Vierteltreff für die ganze Familie in der Alten Weberei. Die komplette Baugemeinschaft des Neubaus ist am Projekt beteiligt. Es gibt eine große Spielecke und der Minikuchenbäcker verkauft an drei Tagen in der Woche seine Waren währen des Cafebetriebs. Geplant sind außerdem auch kulinarische Abende und Workshops. Die Räume kann man auch privat mieten und kreative Ideen zur Gestaltung sind ausdrücklich willkommen.

OB-Wahl

Am Montag begann die Bewerbungsfrist für die Wahl zum Tübinger Oberbürgermeister am 19. Oktober. Schon drei Bewerber haben ihre Unterlagen eingereicht. Die ersten Bewerber stehen ganz oben auf dem Stimmzettel. Die Bewerbungsfrist endet am 22. September. Danach entscheidet der Wahlausschuss über die Gültigkeit der Bewerbungen.

Plakataktion

Fast 50 % aller Autofahrten führen über Strecken unter fünf Kilometern und produzieren dabei 14 Millionen Tonnen Kohlendioxid. Das Bundesumweltamt möchte diesen Ausstoß bis 2020 um 5,8 Millionen Tonnen reduzieren. In Reutlingen startet nun eine Plakataktion, die für den vermehrten Gebrauch des Fahrrads bei Kurzstrecken wirbt. Außerdem gibt es einen Wettbewerb, der die zehn pfiffigsten Beiträge zu dem Thema mit Gutscheinen belohnt: Für Fahrradkäufe, Fahrten mit der Albbahn-Dinner-Zahn, Übernachtungen in den Radwanderhäuschen und Restaurantbesuchen bei Biosphärenwirten. Bis zum 1. September kann man sich mit Bild und Text bei dem Koordinator Friedrich Huster bewerben. Vor einem Jahr erhielt der Landkreis Reutlingen den European Energy Award als vorbildliche Europäische Energie- und Klimaschutzkommune. Jetzt strebt man nach der Goldplakette des EEA.

Beginen-Preis

2010 gründete die Tübingerin Ingrid Gerth die Beginenstiftung, die Wohnprojekte für alleinstehende Frauen verwirklicht . Die Beginenstiftung vergibt außerdem alljährlich einen Preis, der nach dem Willen der Gründerin Frauen auszeichnen soll, die durch ihr ehrenamtliches Engagement dazu beitragen, dass der Alltag erträglicher, leichter und bunter wird. Die Auszeichnung bedenke gezielt die eher "Stillen und Leisen", erklärte die Festrednerin bei der diesjährigen Preisverleihung am vergangenen Samstag im Beginenhaus in der Mauerstraße. Diesjährige Preisträgerin ist die Rottenburgerin Frauke Ruhnau. Sie engagiert sich seit 27 Jahren beim Hilfsprojekt "Oase" für mehrfach geschädigte Alkoholiker. Seit einigen Jahren lebt sie im Hausprojekt der Einrichtung und bietet in allen Belangen des Lebens Zuverlässigkeit und Halt. Bis 2010 war sie 20 Jahre lang Religionslehrerin in der Weggentalschule für Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten

500 Jahre Stadtgarde

Die Tübinger Stadtgarde zu Pferd feierte am vergangenen Sonntag ihr 500-jähriges Bestehen auf dem Gelände der Tübinger Reitgesellschaft in Waldhäuser-Ost. Rund 400 Besucher bestaunten ein vielfältiges Programm und diverse Wettkämpfe, in denen die Tübinger Stadtgarde sich den ersten Platz in der Gesamtwertung sichern konnte. Nichtsdestotrotz stehen für den Verein nicht der Wettkampferfolg, sondern Tradition und Geselligkeit im Mittelpunkt.

Aufmacher,

so heißt die aktuelle Sonderausstellung im Museum der Uni Tübingen im Schloss Hohentübingen. Studierende haben die Ausstellung in einem Praxis-Seminar über zwei Semester aus Zeitschriften-Covern zusammengestellt. Dafür hatten sie einen Fundus von 20.000 deutschsprachigen Zeitschriften zur Verfügung. Vor allem die Jahre 1950 bis 1980 sind vertreten, darunter auch alternative Stadtmagazine. In übergreifenden Themen haben die Studierenden die Titeloptik von Zeitschriften in bestimmten Perioden des 20. Jahrhunderts erfasst. Es ist eine Zeitreise in grafischen Erinnerungen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist die Faszination für neue Verkehrsmittel zu sehen, die Nazis bringen dann den Körperkult der arischen Rasse auf die Titelseiten. Die Nachkriegszeit bringt einen Wandel der Schriften und der Bildsprache. In den 1960er-Jahren kommen Tabu-Themen wie Abtreibung, Sex und Drogen dazu. Alternativ-Magazine der 1980er haben oft handgezeichnete Cover zur atomaren Bedrohung. Die Ausstellung hat eine Leseecke und Audio-Video-Stationen, Merchandising und einen dicken Katalog. Ganz nebenbei ist die Zeitschriften-Sammlung jetzt komplett gesichtet, sortiert und neu verpackt sowie teilweise digitalisiert.




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