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George Taboris "Mein Kampf" im Zimmertheater

"Mein Kampf", eine Groteske, zentriert um Hitlers junge Jahre in Wien, wurde am Donnerstag, den 10. Juli, zum letzten Mal in dieser Spielzeit des Zimmertheaters aufgeführt.

Das Ensemble des Zimmertheaters zeigte am Freitag, den 11. Juli, zum letzten Mal in dieser Spielzeit George Taboris "Mein Kampf." Unter der Regie Frank Siebenschuhs spielt Robert Arnold den intellektuellen, jüdischen Bibelverkäufer Schlomo Herzl, der in Wien zu Anfang des 19. Jahrhunderts Freundschaft mit dem jungen Adolf Hitler, gespielt von Endre Holeczy, schließt. Unterstützt durch vielfältige Nebenrollen, wie beispielsweise die personifizierte Tod (Nicole Schneider), das junge Mädchen Gretchen (Agnes Decker) und Herzls Freund Lobkowitz (Siegfried Kadow), entfaltet sich eine eindrucksvolles Kammerspiel. Das Stück zeichnet Hitlers Wandel vom naiven Jungen, der aus Braunau in die Metropole Wien zieht, zum psychotischen Tyrann überspitzt und pointiert. 


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