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 Infos und Regionales


Lokalmagazin


Beiträge & Artikel

Nachrichten vom Montag 20.12.10

Selbstständiges Wohnen


Vor drei Jahren startete die Bruderhaus-Diakonie mit Unterstützung des Landkreises und der Stadt Reutlingen das Projekt „Selbständig Leben“. 23 der 25 Freiwilligen mit Psychosen, Depressionen, Borderline Störung, Schizophrenie oder geistiger Behinderung konnten nun nach Projektende in ein ambulant betreutes Wohnen übernommen werden. Ziel ist weiterhin eine vorrangig ambulante anstelle einer stationären Betreuung in Heimen. So sollen auch stationäre Plätze in der Bruderhaus Diakonie abgebaut werden.


Kinder statt Autos


Letzten Mittwoch trafen sich in Tübingen 13 Tübinger in einer Bürgerversammlung. Dort stellte Kai Masser das Ergebnis seiner Befragung zu den Bedürfnissen der Tübinger Bürger vor. An der Befragung haben 1000 Tübinger teilgenommen. Das Ergebnis kurz Zusammengefasst: Die Gruppe der Auto Lobbyisten ist mit Elf Prozent die kleinste. Die Restlichen Tübinger teilen sich zu je gleich großen Teilen in Kinder und Familien Lobbyisten und Bürger, denen soziale Gerechtigkeit allgemein wichtig ist, auf


Medizin studierende Eltern


In einer Studie über familienfreudlichkeit, erteilten StudentInnen mit Kindern der Fakultät in Tübingen die Note 3,5. Das bedeutet im Land Banden-Württemberg ein Mittelfeldplatz. Die Studie gibt die subjektive Meinung der Studierenden wieder, trotzdem sieht der Leiter der Studie Dr. Hubert Liebhardt Bedarf zur Nachbesserung. 168 Humanmedizin sturdierende Eltern waren im Sommersemester in Tübingen eingeschrieben.


Gutscheinhefte für Kinder


Gutscheinheftberechtigte Kinder und Jugendliche können in Reutlingen in der Schule oder im Kindergarten für 1 Euro zu Mittag essen. Dabei schießt das Jobcenter weiterhin 2 Euro pro Essen zu. Der Gemeinderat hat die Fortführung dieses Verfahrens beschlossen. 389 Kinder bekamen 2010 den Mensazuschuss von der Stadt. Wenn das Jobcenter nun auch weiter einen Teil dazu beiträgt, entlastet das die Stadtkasse.


Nachwuchsdichterinnen


Wer Poetry-Slam bislang als vorrangig männliche Angelegenheit wahrgenommen hat, muß sich auf etwas gefasst machen: die Nachwuchstalente, die am letzten Montag im Mössinger Quenstedt-Gymnasium antraten, waren vor allem Dichterinnen. Harry Kienzler moderierte die diesjährige Abschlussveranstaltung des Projekts „Raus mit der Sprache“ am Quenstedt-Gymnasium. Das Projekt wurde von Jakob Nacken und Helte Thun initiiert und läuft mittlerweile erfolgreich seit vier Jahren an zehn verschiedenen Schulen der Region.


Hilfe für Mauretanien


In Reutlingen gründeten Anke Baumeisten, Emil Veit und Timo Dehner den gemeinnützige Verein „Freundeskreis Mauretanienhilfe“. In vielen Ländern Afrika sind psychische Erkrankungen und geistige Behinderung ein Tabu-Thema. Betroffene Menschen werden meist von der Öffentlichkeit versteckt und leben unter unwürdigen Bedingungen. So auch in Mauretanien. Deshalb gibt es das neurologisch-psychiatrische Klinikzentrum in der Hauptstadt Nuakschott. Das Zentrum verfügt über wenig Geld, weshalb es an den einfachsten Dingen fehlt. In Reutlingen wird im Frühjahr das Seniorenzentrum Stadtmitte abgerissen, um ein modernes und größeres Pflegezentrum hinzustellen. Der Verein „Freundeskreis Mauretanienhilfe“ möchte die in dem alten Seniorenzentrum zurück gelassenen Betten, Rollstühle, Toilettenstühle, Nachttische, Stühle und Tische nach Mauretanien bringen. Die Gegenstände sind in respektablem zustand. Für den Transport werden mindestens ein Container benötigt, der rund 12 000 Euro kostet. Bis zum Abriss des Seniorenzentrums muss das Pflegemobiliar aus dem Haus sein. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite www.mauretanienhilfe.de. Das Spendenkonto ist bei der Volksbank Reutlingen, Kontonummer: 385 742 002


Vesperkirche zum Zweiten


Im Januar startet die Tübinger Vesperkirche wieder in der Martinskirche. Vergangenen Winter war die Vesperkirche ein großer Erfolg. Vom 24. Januar bis zum 12. Februar 2011 öffnet die Martinskirche in der Frischlinstrasse erneut ihre Pforten. Täglich von 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr können Gäste eine warme Mahlzeit bekommen. Das Angebot ist kostenlos. Wer kann, spendet nach eigenem Ermessen. An der Aktion sind neun evangelische und drei katholische Gemeinden, sowie eine Baptisten- und eine Methodistengemeinde beteiligt. Die Vesperkirche soll keine Armenspende sein. Wichtig sei das gemeinsame Essen und die Gastfreundschaft zwischen verschiedenen Milieus. Es werden noch Mitarbeiten und Spenden gesucht. Wer helfen möchte, kann am 11. Januar um 18:30 zur Infoveranstaltung in die Martinskirche gehen.


Gedenkstätte


Tübingen bekommt eine Hermann-Hesse-Gedenkstätte. Die Stadt wird einen Teil des Antiquariats Heckenhauer am Holzmarkt kaufen und sanieren. Dort machte der junge Schriftsteller von 1895 bis 1899 eine Lehre zum Buchhändler. Der fast im Originalzustand erhaltene Ausbildungsort soll zu einem Museum werden und für die Öffentlichkeit zugänglich sein.


Neuer LTT-Verwaltungsdirektor


Das LTT hat einen neuen Verwaltungs-Chef. Thomas Heskia war Verwaltungsleiter im Organisationsteam von „Ruhr 2010“, 52 Städte und ihre Kulturinstitutionen mußten dort koordinniert werden. Er hat Kulturmanagement in Rom, Salzburg und Chicago studiert, er hat in einer Steuerberatungskanzlei gearbeitet und das Controlling des Wiener Filmfonds gemacht. In Tübingen wird er seine Fähigkeiten brauchen und das nicht nur zum Erhalt des sanierungsbedürftigen Blech-Schornsteins der ehemaligen Stuhlfabrik mit den LTT Insignien. Obwohl das LTT nicht nur ein bemerkenswertes Zusammengehörigkeitsgefühl sondern auch eine Effizienz aufweist, die ihn in Erstaunen versetzte, wird es eng werden. Die angespannte Haushaltslage ist auch hier zu spüren. Es gab Stellenstreichungen, auch eine Schauspielerstelle wird wohl langfristig wegfallen. Also gilt es, nach neuen Einnahmequellen zu suchen.


Club 1789


Neben dem Café Latour in der Aixerstraße gibt es den Theatersaal in den Pferdeställen. Hier werden Theaterstücke von dem Tübinger Sommertheater, Produktionen des LTT´s, dem Melchinger Lindenhof, dem Tübinger Zimmertheater und freier Gruppen bühnenreif gebracht. Schauspielschüler bereiteten sich hier für ihre Prüfungen vor und Schultheatergruppen probten für ihre Premieren. Zusätzlich soll der Theatersaal jetzt als Veranstaltungsort genutzt werden. Bis zu vier mal im Jahr sollen Veranstaltungen zu aktuellen Themen statt finden. Am Wochenende gab es die ersten Veranstaltungen, das Pilotprojekt mit Theaterproduktionen des LTT´s und dem Kindertheater Ätschegebele, sowie einem Konzert. Wenn das Wochenende beim Publikum gut ankam und es keine Anwohnerbeschwerden gibt, darf der Club 1789 weitermachen.




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